Pressemitteilung
05. Februar 2011
Jugendstadtbezirksbeiräte"- ein geldverschwenderisches "Bürokratiemonster"
Die Stadtbezirksbeiräte von
Leipzig-Mitte Joachim Holz und Jörg Kühne lehnen den Vorschlag der Grünen zur
Einrichtung von „Jugendstadtbezirksbeiräten“ als ein völlig unnützes geldverschwenderisches „Bürokratiemonster“ ab.
Die Einrichtung von
„Jugendstadtbezirksbeiräten“ wird von Joachim Holz und Jörg Kühne
(Stadtbezirksbeiräte in Leipzig-Mitte) entschieden abgelehnt. Probleme, Sorgen, Anregungen sowie demokratische
Teilhabe unserer jungen Menschen nehmen der Jugendhilfeausschuss, der Stadtrat
und die 10 Stadtbezirksbeiräte unserer Stadt wahr. Diese Institutionen sollten
aber noch konsequenter als bisher von den Jugendlichen zur Durchsetzung ihrer
Interessen genutzt werden. Die nun zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von
25.000 Euro (die LVZ berichtete am 31.01.2011) zur Einrichtung von
„Jugendstadtbezirksbeiräten“ sollten, wenn diese Mittel schon im Stadthaushalt
vorhanden sind, in die Arbeit von Kinder- und Jugendbildungseinrichtungen
umgeleitet werden, und dort für Kultur und Freizeitangebote junger Menschen
nutzbar gemacht werden. Allemal wäre das Geld bei Vereinen, die sich um Freizeit-
und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche kümmern besser angelegt, als es
in ein neues „bürokratisch nicht gebrauchtes Monster“ zu stecken, so Holz und
Kühne weiter. Die Beiräte positionieren sich damit gegen den Vorstoß ihres Kollegen
im Stadtbezirksbeirat Mitte, Tim Elschner. Viele Vereine, die ein
soziokulturelles Angebot für Kinder und Jugendliche anbieten stöhnen unter
chronischen Geldmangel. Einzelne Stadtpolitiker erfinden derweil neue
Institutionen die nicht benötigt werden und dauerhaft Geld verschlingen.
Anstatt sich zum Beispiel über zukunftsfähige, bezahlbare und qualitativ gute
Angebote zur Kinder und Jugendfreizeitgestaltung in unserer Stadt Gedanken zu machen.
Wir hoffen sehr darauf,
dass die Verwaltung ihr Handeln in der Sache nochmals überdenkt. Schön wäre
auch, wenn Stadträte denen Bürokratieabbau, qualitative Jugendbildung und
nachhaltiges Geld ausgeben und einsparen am Herzen liegen, ebenfalls in dieser
Sache intervenieren. Joachim Holz, Jörg Kühne
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