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Monatsbriefe
des Ortsvorsitzenden
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Sehr geehrte Damen und
Herren, liebe Parteifreunde,
Februar 2011:
Haushalt 2011
hAMmer
gschafft!
Puuuh, das
war ein hartes Stück Arbeit! Wie gewohnt gab es wieder genügend
Stadträte –
allen voran die geschlossene Front der Linken – die noch immer davon
träumen,
dass Leipzig im Reichtum schwelge und weiterhin Geschenke an ihr
Wählerklientel
vertei-len möchte. Dabei interessiert diese Leute nicht im Geringsten,
woher
das Geld kommen soll. Infolge dessen verweigern sie sich jeglicher
konstruktiver Zusammenarbeit. Sowohl die, auch für alle CDU-Stadt-räte
schmerzhafte Erhöhung der Grundsteuer, als auch der Beschluß des
Haushalts 2011
wurde von der Linken abgelehnt. Vorher hatte die Linke ebenfalls schon
gegen
den zwingend notwendigen Teilverkauf von HL komm und perdata votiert.
Brisanterweise hatte die Linke genau diese 2 Gesellschaften noch vor
zwei
Jahren selbst zum Verkauf vorgeschlagen. Adenauer möge es nach-sehen,
im
Zusammenhang mit dieser Partei zitiert zu werden: „Wat kümmert mich
ming dumm
Jeschwätz von jestern?“ Stattdessen wird unter anderem Radio Blau
erhalten!
Welches Mitglied wusste bisher über-haupt, dass es Radio Blau gibt und
wer hat
jemals schon Radio Blau gehört? Erfreulicherweise gibt es noch
ausreichend
verantwortungsbewusste Stadträte: für die Erhöhung der Grundsteuer
stimmten 42
Stadt-räte mit Ja, dagegen die komplette Linke. Der Haushalt 2011 wurde
mit
großer Mehrheit verabschiedet, nur die Linken enthielten sich auch hier
wieder
– nur keine Verantwortung übernehmen, nur Geld ausgeben!
Und was gibt es sonst noch zu berichten aus
unserer
Stadt? Heininger, der 3,7 Mio.
Bestechungsgeld angenommen hat, akzeptiert das Urteil des Leipziger
Landgerichts! Ja, ist das eine Überrasch-ung, angesichts der Tatsache,
dass nur
ein Bruchteil seiner Straftaten geahndet wurden? Das ist die neue
Gerechtigkeit
des Richters Karsten Nickel – aber welcher Bürger soll das noch
verstehen? Da
aber Sachsens Generalstaatsanwaltschaft Revision einlegte, muss Nickel
nun
eine ausführliche Urteilsbegrün-dung erstellen.
Ab dem
01.03.2011 wird es ein Wahrzeichen und ein Symbol im Stadtbild nicht
mehr
geben, der bei Vielen immer noch beliebte Trabant muss ausgemustert
werden. Es
werden weit mehr als 600 zusätz-liche Verkehrsschilder aufgestellt, der
Schilderwald Leipzig wird noch dichter – die Zahl der „Vorwegweiser“
noch nicht
mit eingerechnet. Aber, von 112 Nutzfahrzeugen der Stadt haben gerade
einmal 48
eine grüne Plakette, 49 haben gar keine, sechs eine rote und fünf eine
gelbe
Plakette. Bei den PKW´s sieht es etwas besser aus, hier sind immerhin
167 von
183 Autos schon heute umweltzonentauglich, 8 haben keine, 2 eine rote
und sechs
eine gelbe Plakette. Bis 2014 soll der gesamte Fuhrpark erneuert werden
–
Kosten, die dafür auf die bettelarme Stadt zukommen, werden
wohlweislich noch
nicht genannt. Und dies alles, obwohl in anderen Städten nachgewiesen
wird,
dass die Einführung der Umweltzone dort zu keinerlei Verbes-serung
geführt hat
und obwohl sich Brüssel derzeit intensiv damit beschäftigt, seine
bisherige
Politik grundlegend zu ändern.
Bericht des Vorstandes OV Mitte: für alle Mitglieder, die bei der Vorstandswahl am
27.
Januar nicht dabei sein konnten, hier der Rechenschaftsbericht des
Vorsitzenden
zusammengefasst. In den Jahren 2009 und 2010 wurden den Mitgliedern 53
Veranstaltungen angeboten, beginnend beim Stadthafen Leipzig,
Richard-Wagner,
Reinigung des Elstermühlgrabens, Freiheitsdenkmal, Naturkundemuseum,
Propsteikirche, Verkehrskonzept Zoo und Waldstraßenviertel und vieles
weitere
mehr und es gab jeden 2. Dienstag des Monats den offenen Politischen
Stammtisch. Die Geselligkeit wurde gepflegt mit jeweils einem
Som-merfest und
der Adventsfeier. Bei den 4 Wahlen im Jahr 2009 wurden sehr engagierte
Wahlkämpfe geführt. Sehr gute Wahlergebnisse waren die Belohnung dafür.
Die
Bewerber für Landtag, Bundes-tag und Europaparlament wurden direkt
gewählt und
auch für den Stadtrat haben es – wie bisher – wieder 2 Kandidaten
geschafft.
Im Februar
2010 wurden dann die Arbeitsgruppen für die Themenbereiche gegründet:
AG 1
Gewerbe, Wirtschaft, Einzelhandel, Handwerk
AG 2 Sicherheit,
Ordnung, Umwelt
AG 3 Kultur,
Familie, Soziales und Sport
AG 4 Öffentlichkeitsarbeit, Internet,
Mitgliederakquise
AG 5 Stadtplanung, Wohnen, Verkehr und zuletzt
AG 6 Werte
unserer Gesellschaft.
Das
Konzept sah vor, dass alle Arbeitsgruppen mit wenigen Teilnehmern
beginnen, um
zunächst die Themen mit Inhalten zu beleben und eine differenzierte
Arbeitsstrategie für jede AG zu finden. Nach der ersten
„Bestandsaufnahme“ und
einer Orientierungsphase finden nun regelmäßige Treffen der AG´s statt.
Wie in den
beiden letzten Jahren wird auch künftig das Thema Internet, ebenso
andere neue
soziale Netzwerke, wie Facebook, Twitter, Xing und weitere eine ganz
große
Rolle bei unserer Arbeit spielen.
Zielstellung
der Aktivitäten von Mitte soll sein: wir möchten uns häufiger
„einmischen“, ein
paar Signale setzen und Vorschläge unterbreiten. Dabei muss immer das
Motto
gelten: Familie und Beruf haben stets Vorrang und die Arbeit in unserem
Ortsverband soll Spaß machen! Wichtig: unsere Mitglieder müssen im
Mittelpunkt
jeglicher Arbeit stehen, die Arbeit darf niemals Selbstzweck sein. Dazu
aber
benötigen wir Ihre Hinweise, Ihre Kritik, Ihre Vorschläge und Ihre
Unterstützung. Und das ist mit minimalem Aufwand und kleinem
Zeiteinsatz
möglich. Näheres dazu bald!
Wenn wir Sie zu einem der nächsten
Termine begrüßen dürften und/oder Sie in einer unserer Arbeitsgruppen
mitwirken möchten, sind Sie ganz herzlich willkommen. Wir holen Sie
auch gerne zuhause ab. Und wenn Sie uns Anregungen, Ideen oder
Verbesserungsvorschläge mitteilen wollen – auch zu diesem Infobrief –
freuen wir uns sehr darüber.
Mit den besten Grüßen,
Gottes Segen … und
bleiben Sie gesund!
Dieter Deissler
Vorsitzender
OV Leipzig-Mitte
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Sehr geehrte Damen und
Herren, liebe Parteifreunde,
Erwähnenswertes
vom Januar 2011:
Der CDU-Ortsverband
Mitte hat satzungsgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Die 47
Wahlberechtigten,
unter ihnen Staatsministerin Christine Clauß, füllten den Raum in der
Kreisgeschäftsstelle bis auf den letzten Platz. Der bisherige
Vorsitzende
Dieter Deissler, wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Stadträtin
Dr.
Sabine Heymann und Jörg Kühne, Kreisvorsitzender des Evangelischen
Arbeitskreises
der CDU, fungieren erneut als Stellvertreter. Schriftführer wird Thomas
Löser.
Weitere Mitglieder im Vorstand sind: Felix Döhler, Joachim Holz, Doris
Ortel,
Nancy Rauh, Bernd Richter und André Walther. Die beiden neuen
Vorstandsmitglieder Ortel und Walther werden im nächsten Infobrief
näher
vorgestellt. „Mit dieser gesunden Mischung aus bewährten
Vorstandskollegen und
engagierten Jungpolitikern können wir voller Zuversicht unsere
vielfältigen
Aufgaben angehen.“ Herzlichen Dank gilt den „alten“
Vorstandsmitgliedern und
hier insbesondere den beiden ausscheidenden Kollegen Friedrich Rudolf
München
und Peter Wirkner. Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes für 2009 –
2010 wird
im Februar nachgereicht.
Bericht des Vorstandes
OV Mitte: zum ersten Mal ist es gelungen, für das gesamte
Jahr 2011 die Themen und
die Verantwortlichkeiten für die monatlichen Informationsveranstal
tungen (4.
Donnerstag des Monats) festzulegen. Auch die Arbeitsgruppen können
erste
konkrete Ergebnisse vorweisen, u. a. wurde der herrliche Rundblick mit
dem Auenwaldkran
organisiert und die Veranstaltungen mit dem Bezirkskatecheten Uwe Hahn
(AG 3
Kultur, Familie, Soziales) und dem Bürgerpolizisten des Polizeirevier
Leipzig-Zentrum (AG 2 Sicherheit, Ordnung) durchgeführt und weiterhin
eine
Eltern-Befragung zur Kita-Verpflegung gestartet. Und sehr erfreulich,
auch die
Arbeitsgruppe 6 „Werte“ hat nun ihre Arbeit aufgenommen.
Bericht aus dem
Stadtrat: Kulturbürgermeister
Faber bleibt im Amt.
Das Abwahlverfahren im Leipziger Stadtrat ist gescheitert. Nur 44 von
67
anwesenden Abgeordneten votierten im zweiten Wahlgang für eine Abwahl,
also 4
Stimmen weniger, wie notwendig gewesen wären. OB Jung kündigte an, die
Zuständigkeiten für Gewandhaus, Oper und Centraltheater dennoch
behalten zu
wollen. Wir sind der Meinung, die gescheiterte Abwahl beschädigt den
OBM,
beschädigt die Leipziger Kultur und beschädigt die Stadt Leipzig und es
ist
eine Blamage für den Leipziger Stadtrat. Bis diese Wunden geheilt sind,
wird
einige Zeit vergehen müssen.
Der geplante Teilverkauf
(jeweils 49,9%) von HL komm und perdata scheidet die Geister in
Leipzig. Ohne
den Verkauf ist für die CDU und Finanzbürgermeister Bonew kein
ausgeglichener
Haushalt zu erreichen. Andere Fraktionen, insbesondere Die Linke, die
noch vor
3 Jahren selbst diese Gesellschaften zum Verkauf vorgeschlagen hatten,
polemisieren derart, als würde Leipzig Wasser und Luft veräußern und
damit ein
Weiterleben in der Stadt ausgeschlossen wäre. Für den Ausbau eines
flächendeckenden Breitbandnetzes werden bei HL komm ca 100 Mio. EUR
benötigt
und ein Zeitrahmen für die Realisierung von etwa 10 bis 15 Jahren
angegeben.
Bei einer Amortisationszeit von etwa 10 Jahren würde sich die
Investition somit
frühestens nach 20 Jahren „rechnen“. Zu solchen Plänen muss die CDU
deutlich
Nein sagen, denn niemand kann heute voraussagen, mit welcher Technik
unsere
Handys in 3 Jahren betrieben werden.
Und was gab
es sonst noch?
Das Urteil im Heininger-Prozess
hat bei vielen Bürgern zu großer Empörung geführt. Gleich mehrere
städtische
Politiker haben sich „erdreistet“, Richter Nickel vom Leipziger
Landgericht zu
kritisieren – zu Recht! Dieser
wiederum sah sofort die Grundzüge der Gewaltenteilung
gefährdet. Hierbei stellt sich die grundsätzliche Frage, warum es in
unserem
Lande verboten sein soll, dass ein Urteil kritisch hinterfragt werden
darf?
Warum müssen Richter unfehlbar sein? Warum muss es ausgeschlossen sein,
dass es
auch bequeme und schlechte Richter geben könnte? Im vorliegenden Fall
sind
gleich mehrere Umstände nicht zu akzeptieren. Einen „Deal“ bei
Wirtschaftsprozessen dieser Bedeutung und auch dieser nachfolgenden
Reichweite
ist mehr als fragwürdig, warum wurden wesentliche Anschuldigungspunkte
gar
nicht erst betrachtet? Es ist nur zu hoffen, dass die
Staatsanwaltschaft
Revision gegen das Urteil einlegt und der Fall dann von einem anderen
Gericht
gewissenhaft bearbeitet wird – mit einem gerechten Urteilsspruch!
Winterdienst: für viele Bürger ist –
wie jedes Jahr – der Eindruck entstanden, dass die Stadtreinigung
wieder einmal
sehr überrascht war, dass es im Winter auch schneien kann. Obwohl nur
noch ein
Bruchteil des Leipziger Straßennetzes geräumt wird, herrschte an
etlichen Tagen
das blanke Chaos. Dabei müssen sich auch die Leipziger Verkehrsbetriebe
Kritik
und bundesweiten Hohn gefallen lassen. Dass Busse und Bahnen nicht
fahren, ist
das Eine, aber dass die Fahrgäste nicht informiert werden, das Andere.
Wofür
hat die LVB die „high tech“-Anzeigetafeln installiert, wenn diese leer
bleiben?
Viele Bürger kritisieren vor allem auch, dass die Stadt die
Grundstückseigentümer permanent auf deren Räum- und Streupflicht
hinweist,
offensichtlich jedoch nicht weiß, dass auch sie Eigentümerin vieler
Grundstücke
ist und dort die gleichen Verpflichtungen hat. Gerade diese Grundstücke
waren
oft nicht geräumt.
Aktuelles aus Berlin: Die CDU beschließt "Mainzer Erklärung"
bei ihrer Klausurtagung am 16.01.2011. Sieben Landtagswahlen stehen in
diesem
Jahr an - ein Schlüsseljahr für die CDU, die vielerorts um die
Regierungsmehrheiten kämpfen muss. Mit konservativen Kernthemen wie
Wirtschaft
und Schutz der Familie soll gepunktet werden. Die CDU will sich bei den
Landtagswahlen auf die Wirtschaftspolitik konzentrieren.
Bundeskanzlerin Angela
Merkel stellte in Mainz dazu die politischen Schwerpunkte vor.
Hauptaugenmerk
soll auf dem Erhalt und dem Ausbau des Industriestandorts Deutschland
liegen.
Weitere Schwerpunktthemen sollen der Schutz von Ehe und Familie und der
demographische Wandel sein, eines der wichtigsten und schwierigsten
Zukunftsthemen überhaupt.
Wir würden uns sehr freuen, wenn
wir Sie zu einem der nächsten Termine
begrüßen dürften.
Mit den besten Grüßen,
Gottes Segen … und
bleiben Sie gesund!
Dieter Deissler
Vorsitzender
OV Leipzig-Mitte
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