Pressemitteilung
16.
Mai 2011
Stadtverwaltung
muss in der Drogenpolitik endlich mit der Polizei konstruktiv
zusammenarbeiten
Angesichts ausufernder Beschaffungskriminalität muss die
Stadtverwaltung in der Drogenpolitik endlich mit der Polizei
konstruktiv und verbindlich zusammenarbeiten.
„Ich fordere den Oberbürgermeister und seine Beigeordneten Fabian und
Rosenthal auf, den Leipziger Bürgerinnen und Bürgern schnellstens
kundzutun, welche Zusammenarbeit sie der Polizei anbieten, damit
wirkungsvolle Maßnahmen gegen die immer häufigeren und rücksichtloseren
Beschaffungsstraftaten eingeleitet werden können.“ so Dieter Deissler,
Stadtrat und Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Mitte.
Die Stadtspitze muss endlich die Warnungen der Polizei ernsthaft
aufgreifen, denn erfolgreiche Drogenpolitik besteht aus Prävention und
Repression. „Falsch verstandene Toleranz hilft den Abhängigen als
Letztes.“ so Deissler weiter. Für die CDU steht der Schutz der
Bevölkerung an erster Stelle. Die zunehmende Angst gerade von älteren
Menschen und Gewerbetreibenden vor Überfällen darf nicht wegdiskutiert
werden.
Unstrittig haben Suchtkranke ein Anrecht auf Hilfe. Wir lehnen es
jedoch ab, dass mit Steuermitteln finanzierte Projekte an der Schwelle
zwischen Suchtbekämpfung und -verharmlosung agieren. Hier ist zu
prüfen, ob der Förderzweck tatsächlich noch erreicht wird.
Unverständlich und unverantwortlich ist, dass Politiker einiger
Parteien, u.a. auch Freya-Maria Klinger (Linke) die generelle Freigabe
der Drogen fordern. Eine solche „Liberalisierung“ würde den Konsum
erhöhen und es ist zu befürchten, dass vor allem Jugendliche als neue
Konsumenten gelockt werden – genau deshalb wird die Abgabe von Alkohol
geregelt.
Thomas Löser
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